Forschung
AirTraffic
ZHAW Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
CH-8401 Winterthur, Technikumstrasse 9
Die Seite zeigt Flugbewegungen auf Google Map an. Das Anfangsbild zeigt die Umgebung um den Flughafen Zürich, es werden aber auch (je nach Signalstärke des Transponders) weiter entfernte Flüge angezeigt. Flüge werden mit Flugzeugsymbolen und der zurückgelegten Strecke angezeigt. Klickt man auf eines der Flugzeuge erhält man zusätzlich Informationen zu dem Flug und der Flugzeugtyp.
Die Fluginformationen werden aus den Transponder-Daten der Flugzeuge ausgelesen. Das Zentrum für Nachrichtentechnik und digitale Signalverarbeitung der ZHAW haben dazu einen Transponder-Daten-Empfänger entwickelt. Die Visualisierung der Daten erfolgt in einer Java-Anwendung basierend auf Google Maps. Die Grunddaten werden dann noch mit Web Services angereichert.
AirTraffic Live Präsentation zu AirTrafficTATEM - Technologies And Techniques for new Maintenance concepts
TATEM - "Technologies And Techniques for nEw Maintenance concepts" (Technologien und Technik für neue Wartungskonzepte) ist ein vom 6. EU Rahmenprogramm teilfinanziertes Projekt. Das Projekt wurde im März 2004 begonnen und ist für 4 Jahre geplant. Das Gesamtbudget beträgt 40 Millionen Euro.
58 Partner aus ganz Europa, Israel und Australien beteiligen sich an diesem Projekt. Aus Deutschland sind die Firmen Airbus, EADS, DIEHL, MTU Aero Engines, Daimler Chrysler und die Technische Universität Darmstadt in TATEM involviert.
Das Ziel des Projektes ist es Technologien und Methoden zu untersuchen, die helfen sollen den Instandsetzungsprozess effiktiver und effizienter zu machen. Nach eigenen Aussagen liegt der Ehrgeiz des Projektes darin:
- zu garantieren, das die europäische Luftfahrtindustrie wettbewerbsfähig in der Entwicklung, dem Support und dem Einsatz von gegenwärtigen und zukünftigen Flugzeugen und deren Systemen ist
- zu demonstrieren, dass eine 20%ige Reduzierung der Kosten im Betrieb von Fluglinien innerhalb der nächsten 10 Jahre möglich ist
- zu demonstrieren, dass eine 50%ige Reduzierung innerhalb der nächsten 20 Jahre möglich ist
Um diese Ziele zu erreichen werden folgende Technologien untersucht:
- On-Board Systeme zur Aufnahme von Messdaten der Flugsysteme
- Diagnosemethoden zu Fehlererkennung
- Prognosemethoden, um Fehler im Vorfeld zu erkennen und zu behandeln
- Methoden zur Datenaufbereitung, um Informationen über den Zustand des Flugzeuges zu erhalten
- Mensch-Maschine Schnittstellen, um die Wartung am Boden schon während des Fluges mit Informationen über Fehler des Flugzeuges zu informieren
Systeme, die schon jetzt diese Zielrichtung verfolgen und aktuell in Flugzeugen eingesetzt werden sind zum Beispiel Airbus AIRMAN oder Boeing AHM
Zur Seite des Projektes (in Englisch) Beitrag der Universität Darmstadt